Wenn Sie als Freelancer mit ausländischen Kunden nach Dubai schauen, ist die Steuerfrage bereits beantwortet, und zwar mit null. Persönliche Einkommensteuer gibt es dort nicht, und Ihr Gewinn liegt vermutlich unter dem Freibetrag der Körperschaftsteuer.
Genau deshalb ist die Steuer nicht die Entscheidung. Die Entscheidung sind die Fixkosten und die Anwesenheitspflicht, und beide werden in Dubai-Werbetexten selten in einer Zahl zusammengefasst.
Dieser Beitrag rechnet das durch: was eine Freezone-Lizenz mit Visum im ersten Jahr kostet, was sie jährlich kostet, wie viele Tage Sie tatsächlich vor Ort sein müssen, und was am Ende über fünf Jahre übrig bleibt.
Die Steuerfrage für Freelancer: Dubai null, Paraguay 8 bis 10 Prozent
Nehmen wir das typische Profil: Webentwicklerin, Beraterin oder Texterin mit 80.000 Euro Jahresumsatz, Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, keine im Wohnsitzland.
| Steuerart | Dubai | Paraguay |
|---|---|---|
| Persönliche Einkommensteuer | 0 € | 8–10 % IRP (Arbeit in Paraguay) |
| Körperschaftsteuer | 0 € (unter dem Freibetrag) | entfällt ohne Gesellschaft (sonst 10 % IRE statt IRP) |
| Mehrwertsteuer | 0 € (Export) | Einzelfall (Steuerberater) |
| Sozialabgaben | 0 € | 0 € |
| Kapitalertragsteuer | 0 € | 0 € |
| Summe | 0 € | 8–10 % IRP |
Bei der Steuer liegt Dubai vorn: null gegen 8 bis 10 Prozent IRP, denn Arbeit, die Sie in Paraguay erbringen, ist paraguayische Quelle, auch für Kunden im Ausland. Wer an dieser Stelle aufhört zu rechnen, entscheidet trotzdem auf einer Grundlage, die keine ist.
Was ein Freelancer-Setup in Dubai wirklich kostet
Der Standardweg für Selbstständige ist die Freezone-Lizenz mit Investor-Visum. Sie gründen in einer Freihandelszone, und über die Lizenz bekommen Sie den Aufenthaltstitel.
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Erstes Jahr: Lizenz, Visum, Establishment Card, Krankenversicherung | 8.000 bis 18.000 EUR |
| Jedes Folgejahr | 4.000 bis 8.000 EUR |
| Bearbeitungszeit | 2 bis 4 Wochen |
| Gültigkeit | 2 bis 3 Jahre, dann Erneuerung |
Bekannte Zonen für Selbstständige sind IFZA, SHAMS und Meydan. Die Spanne erklärt sich über Zone, Lizenztyp, Zahl der Visa und darüber, ob ein Arbeitsplatz oder nur ein Schreibtischplatz enthalten ist.
Der entscheidende Punkt: Diese Kosten fallen an, bevor Sie einen Euro Gewinn machen. Ein schwaches Jahr kostet dieselben 4.000 bis 8.000 Euro wie ein starkes.
Die Fünf-Jahres-Rechnung: Dubai gegen Paraguay
So sieht es aus, wenn man beides über einen realistischen Zeitraum stellt:
| Dubai | Paraguay | |
|---|---|---|
| Aufbau | 8.000 bis 18.000 EUR | rund 600 bis 2.000 EUR |
| Jahre 2 bis 5, je Jahr | 4.000 bis 8.000 EUR | praktisch 0 EUR |
| Summe nach 5 Jahren | 24.000 bis 50.000 EUR | rund 600 bis 2.000 EUR |
| Einkommensteuer auf die Honorare | 0 € | 8–10 % IRP |
Zwischen rund 22.000 und 49.000 Euro Unterschied bei den Fixkosten, dafür zahlen Sie in Paraguay 8 bis 10 Prozent IRP.
Damit liegen beide Standorte näher beieinander, als es die Werbung vermuten lässt: Bei 80.000 Euro Umsatz entsprechen 6.000 Euro Lizenzkosten einer Abgabenquote von 7,5 Prozent, in Paraguay zahlen Sie stattdessen 8 bis 10 Prozent IRP. In Dubai heißt die Abgabe Gebühr, in Paraguay Steuer.
Ab welcher Größenordnung dreht sich das? Grob: Sobald die Fixkosten im Verhältnis zum Ertrag verschwinden und andere Dinge wichtiger werden, also Banking, Flugnetz, internationale Schulen oder ein Immobilienportfolio ohne Grundsteuer. Mit der IRP kommt in Paraguay eine zweite Größe dazu, die mit dem Gewinn wächst. Mit vollen 10 Prozent IRP gerechnet, gleichen sich die Fünf-Jahres-Summen grob bei 40.000 bis 100.000 Euro Jahresgewinn, je nach Lizenzkosten; darunter ist Paraguay auch nach Steuern günstiger.
Die Qualifying-Income-Frage
Ihre 0 Prozent Körperschaftsteuer hängen an zwei Dingen: dem Freibetrag von 375.000 AED, rund 95.000 Euro Gewinn, und bei höheren Gewinnen an der Freezone-Regel für Qualifying Income, also im Kern Leistungen an ausländische Kunden.
Zwei Hinweise dazu:
Die Voraussetzungen wurden 2023 und 2024 verschärft. Für typische Freelancer-Profile sind sie weiterhin erfüllbar, aber es ist eine Prüfung geworden, keine Selbstverständlichkeit. Wer lokale Kunden dazunimmt, sollte vorher klären, was das mit dem Status macht.
Wer über 95.000 Euro Gewinn liegt und die Freezone-Regel nicht sauber erfüllt, zahlt 9 Prozent auf den übersteigenden Teil. Bei 250.000 Euro Gewinn sind das knapp 14.000 Euro im Jahr, zusätzlich zur Lizenz.
Die 90-Tage-Regel und was sie für Ortsunabhängige bedeutet
Das Freezone-Setup verlangt einen Mindestaufenthalt von 90 Tagen je Sechsmonatszeitraum. Ein halbes Jahr ohne Einreise, und der Status ist gefährdet.
Für ortsunabhängig arbeitende Selbstständige ist das der unterschätzteste Punkt der ganzen Rechnung. Sechs Monate im Jahr in Dubai zu sein, ist etwas anderes als eine Adresse zu haben. Es bedeutet Miete oder Hotel, es bedeutet Flüge, und es bedeutet, dass Sie im Sommer dort sind, wenn 45 Grad normal sind.
Paraguay kennt nach Erhalt der Cédula keinen Tagezähler: In der temporären Phase genügt eine Einreise pro Jahr (nie länger als 12 Monate am Stück abwesend), in der permanenten Residenz ist mindestens eine Einreise alle drei Jahre Pflicht. Für die Steueransässigkeit brauchen Sie einen tatsächlichen Lebensmittelpunkt, aber keine feste Tageszahl.
Warum das Remote-Work-Visum keine Lösung ist
Seit 2021 gibt es ein Remote-Work-Visum für ein Jahr, mit Aufbaukosten von nur 600 bis 1.200 Euro. Das klingt nach der günstigen Variante und wird entsprechend oft empfohlen.
Es begründet keinen Steuerwohnsitz.
Damit ist es für den Zweck, um den es hier geht, wertlos. Wer sich in Deutschland abmeldet und dem Finanzamt erklären muss, wo er stattdessen ansässig ist, kann mit diesem Visum nichts vorweisen. Es erlaubt den Aufenthalt, nicht die Verlagerung.
Banking: Dubais echter Vorteil für Freelancer
Hier ist Dubai Paraguay klar überlegen, und das sollte man nicht kleinreden.
Geschäftskonten für Inhaber einer Freezone-Lizenz sind in der Regel innerhalb von zwei bis vier Wochen aktiv. Mehrwährungskonten in Dollar, Euro, Pfund und Dirham sind Standard, die Häuser heißen Emirates NBD, Mashreq oder Standard Chartered, und der Service läuft auf Englisch.
Paraguay knüpft das Konto an die Cédula, führt es standardmäßig in Guaraní, und internationale Überweisungen sind teurer. Viele Selbstständige lösen das über ein zusätzliches Konto bei einem europäischen Anbieter, was funktioniert, aber ein zweiter Baustein ist.
Wer täglich in mehreren Währungen abrechnet und viel international überweist, wird diesen Unterschied spüren. Wer monatlich zwei Rechnungen in Euro stellt, kaum.
Ein Vorbehalt gehört dazu: Das Geschäftskonto hängt an der Lizenz. Läuft die Lizenz aus, wird auch das Konto zum Problem. In Paraguay bleibt das Konto an der Cédula, und die Cédula bleibt.
Sie rechnen gerade beide Varianten durch? Im kostenlosen Erstgespräch zeigen wir Ihnen, was die paraguayische Residenz für Ihren Zeitplan bedeutet. Die Steuerrechnung für Ihr Freelance-Geschäft gehört zu einem Steuerberater, den wir Ihnen auf Wunsch vermitteln.
Was sich an der Rechnungsstellung an deutsche Kunden ändert
Diese Frage kommt in fast jedem Erstgespräch, und sie ist unabhängig davon, ob Sie nach Dubai oder nach Paraguay gehen: Was passiert mit meinen deutschen Rechnungen?
Für Leistungen an Geschäftskunden in Deutschland gilt: Als im Drittland ansässiger Unternehmer stellen Sie ohne deutsche Umsatzsteuer in Rechnung. Die Steuerschuld geht auf Ihren Kunden über, das sogenannte Reverse-Charge-Verfahren. Ihr Kunde meldet die Umsatzsteuer selbst an und zieht sie im selben Zug als Vorsteuer ab. Für ihn ist das ein Buchungsvorgang, kein Kostenpunkt.
Praktisch heißt das: Ihre Rechnung wird einfacher, nicht komplizierter. Sie brauchen keine deutsche Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mehr, und der Hinweis auf das Reverse-Charge-Verfahren gehört auf die Rechnung.
Anders sieht es bei Privatkunden aus. Dort greift die Grundregel nicht, und je nach Leistungsart können besondere Vorschriften gelten. Wer überwiegend an Endverbraucher verkauft, sollte diesen Punkt vor dem Wegzug klären und nicht danach.
Der häufigste Irrtum: Manche Selbstständige glauben, deutsche Kunden würden nach dem Wegzug abspringen, weil die Abrechnung komplizierter werde. In der B2B-Praxis ist eher das Gegenteil der Fall. Was tatsächlich abschreckt, sind Rechnungen ohne sauberen Reverse-Charge-Hinweis, weil sie in der Buchhaltung des Kunden Rückfragen auslösen.
Die deutsche Seite: was der Wegzug für Selbstständige auslöst
Unabhängig vom Zielland gelten die deutschen Wegzugsregeln, und für Selbstständige sind drei Punkte relevant.
Die Abmeldung ist ein wichtiges Indiz; die unbeschränkte Steuerpflicht endet erst, wenn Sie Wohnsitz (§ 8 AO) und gewöhnlichen Aufenthalt (§ 9 AO) aufgeben. Eine Wohnung, die weiter jederzeit nutzbar bereitsteht, kann die Steuerpflicht aufrechterhalten, unabhängig von der Meldebescheinigung.
Die erweiterte beschränkte Steuerpflicht nach § 2 AStG trifft beide Zielländer gleichermaßen. Sowohl Dubai als auch Paraguay gelten im deutschen Außensteuerrecht als Niedrigsteuerländer, und keines der beiden hat ein umfassendes Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland. Wenn Sie in fünf der letzten zehn Jahre unbeschränkt steuerpflichtig waren und weiterhin wesentliche wirtschaftliche Interessen in Deutschland haben, kann die Regelung greifen. Die Einzelheiten stehen im Beitrag zur erweiterten beschränkten Steuerpflicht.
Eine GmbH-Beteiligung löst die Wegzugsbesteuerung aus, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Für Freelancer ohne Kapitalgesellschaft ist der Punkt gegenstandslos, für alle mit einer GmbH im Hintergrund der teuerste des ganzen Vorhabens. Was dabei passiert, ordnet der Beitrag zur Wegzugsbesteuerung ein.
Diese drei Punkte sind der Grund, warum die Standortwahl erst der zweite Schritt ist. Der erste ist die Frage, was Sie in Deutschland zurücklassen.
Wo Sie als Freelancer in Dubai tatsächlich arbeiten
Ein praktisches Detail, das in der Kostenrechnung oft fehlt: Die Freezone-Lizenz ist in der Regel an einen Arbeitsplatz gekoppelt, und die Ausgestaltung entscheidet über den Preis.
Die günstigste Variante ist ein Flexi-Desk, also ein Schreibtischplatz zur gemeinsamen Nutzung, der die formale Anforderung erfüllt. Er ist in vielen Paketen bereits enthalten, und die meisten Selbstständigen nutzen ihn nie. Wer ein eigenes Büro will, zahlt deutlich mehr, und dann verschiebt sich die ganze Rechnung nach oben.
Gearbeitet wird in der Praxis zu Hause oder in einem der zahlreichen Coworking-Angebote. Die Infrastruktur ist ausgezeichnet: schnelles Internet, verlässlicher Strom, Klimaanlage überall. Für ortsunabhängige Arbeit ist Dubai technisch kaum zu schlagen.
In Asunción ist das Bild einfacher und schmaler: Coworking-Angebote gibt es, sie sind günstiger und weniger zahlreich. Das Internet ist in den Expat-Vierteln solide, Stromausfälle kommen vor, sind aber selten. Für die meisten Selbstständigen reicht das, für wen es nicht reicht, der weiß es meist schon.
Als Freelancer nach Paraguay: die Gegenrechnung
Der Vollständigkeit halber, was Paraguay für dieses Profil bietet und was nicht.
Was dafür spricht: Der Aufbau kostet in Eigenregie rund 440 Euro Residenzgebühr (25 jornales mínimos) plus Cédula, Interpol, Apostillen und Übersetzungen, begleitet ab 550 Euro zuzüglich Behördengebühren (Light) oder 1.200 bis 2.000 Euro mit Amtsgebühren; danach fallen praktisch keine laufenden Kosten an. Es gibt keinen Tagezähler, nur die Einreisepflichten (temporär eine Einreise pro Jahr, permanent mindestens eine alle drei Jahre). Einkünfte, die tatsächlich aus dem Ausland stammen, etwa Kapitalerträge, sind unter dem Territorialprinzip steuerfrei, und dieses Prinzip steht seit Jahrzehnten. Ab dem 21. Monat, vor Ablauf der 24 Monate, beantragen Sie die permanente Residenz (eigener Antrag), nach drei weiteren Jahren permanenter Residenz ist die Einbürgerung möglich (eine doppelte Staatsangehörigkeit erkennt Paraguay nur bei Staatsvertrag an, mit Deutschland gibt es keinen). Die Lebenshaltungskosten liegen bei rund 1.050 bis 1.650 Euro im Monat für einen Singlehaushalt.
Was dagegen spricht: Anders als in Dubai zahlen Sie auf Arbeit, die Sie in Paraguay erbringen, 8 bis 10 Prozent IRP, auch für Kunden im Ausland. Das Banking ist schwerfälliger. Die Flugverbindung nach Europa dauert 16 bis 21 Stunden mit Umstieg, gegen sechs Stunden direkt von Dubai. Die Infrastruktur ist einfacher, und wer Spanisch nicht lernen will, hat es im Alltag schwerer als in Dubai mit Englisch.
Der Einstieg läuft über die temporäre Residenz nach Ley 6984/2022, und die Migrationsbehörde verlangt dafür keinen Solvenznachweis. Die Anforderungen an die spätere permanente Residenz stehen in der Anleitung zur Residencia Permanente; wer den allgemeinen Dubai-Rahmen sucht, findet ihn unter Auswandern nach Dubai.
Häufige Fragen für Freelancer zu Dubai
Was kostet eine Freelancer-Lizenz in Dubai im Jahr?
Im ersten Jahr 8.000 bis 18.000 Euro einschließlich Visum, Establishment Card und Krankenversicherung. In den Folgejahren 4.000 bis 8.000 Euro.
Zahlen Freelancer in Dubai Steuern?
Auf das persönliche Einkommen nein. Die Körperschaftsteuer von 9 Prozent greift erst über 375.000 AED Gewinn, rund 95.000 Euro, und Freezone-Lizenzen mit Qualifying Income sind auch darüber befreit.
Wie viele Tage muss ich als Freelancer in Dubai sein?
Beim Freezone-Setup mit Investor-Visum 90 Tage je Sechsmonatszeitraum.
Reicht das Remote-Work-Visum für den Steuerwohnsitz in Dubai?
Nein. Es erlaubt den Aufenthalt für ein Jahr, begründet aber keine steuerliche Ansässigkeit.
Was ist Qualifying Income in einer Dubai-Freezone?
Vereinfacht: Leistungen an ausländische Kunden und bestimmte qualifizierte Tätigkeiten. Wer sie erbringt, zahlt auch über dem Freibetrag 0 Prozent Körperschaftsteuer. Seit 2023 und 2024 gelten dafür strengere Voraussetzungen.
Was ist für Freelancer günstiger, Dubai oder Paraguay?
Das hängt vom Gewinn ab. Dubai verlangt keine Einkommensteuer, aber über fünf Jahre 24.000 bis 50.000 Euro Fixkosten. Paraguay kostet über fünf Jahre rund 600 bis 2.000 Euro, dafür zahlen Sie auf Arbeit, die Sie in Paraguay erbringen, 8 bis 10 Prozent IRP.
Wie schnell bekommt man ein Geschäftskonto in Dubai?
Mit Freezone-Lizenz in der Regel innerhalb von zwei bis vier Wochen, mit Mehrwährungskonto als Standard.
Muss ich als Freelancer in Paraguay eine Firma gründen?
Nein. Es reichen die Residenz mit Cédula und die Steuernummer RUC; Ihre Honorare für Arbeit in Paraguay versteuern Sie als Privatperson über die IRP mit 8 bis 10 Prozent. Eine Gesellschaft ist optional, über sie fiele stattdessen die IRE von 10 Prozent an.
Fazit: Für welche Freelancer Dubai aufgeht
Dubai ist für Selbstständige dann die richtige Wahl, wenn der Umsatz so hoch ist, dass 4.000 bis 8.000 Euro Fixkosten im Jahr nicht ins Gewicht fallen, wenn Sie ohnehin ein halbes Jahr dort verbringen wollen, und wenn Sie Banking und internationale Anbindung täglich brauchen statt gelegentlich.
Für alle darunter ist Paraguay meist die günstigere Lösung: 8 bis 10 Prozent IRP statt null, dafür ein Zwanzigstel der Fixkosten, kein Tagezähler, und ein Status, der nicht an einer Lizenz hängt.
Unterm Strich: Bei einem Solo-Freelancer mit europäischen Kunden gewinnt Dubai die Steuerfrage, null gegen 8 bis 10 Prozent. Die Gesamtrechnung gewinnt es erst, wenn die Steuer in Paraguay die Dubai-Fixkosten übersteigt.
Hinweis: Die Rechnung ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Die genannten Kosten sind Größenordnungen und hängen von Zone, Lizenztyp und Anbieter ab; die emiratische Körperschaftsteuer wird seit ihrer Einführung 2023 regelmäßig angepasst. Verbindliche Auskünfte erteilen die zuständigen Behörden und ein vor Ort zugelassener Berater. Vor einem Wegzug sollte jemand vom Fach Ihre Zahlen prüfen.
Sie vergleichen Dubai und Paraguay? Für den Weg nach Paraguay sprechen Sie mit uns, Residenz und Cédula begleiten wir.

Über den Autor
Yannick Schroth
Gründer · Einwanderungshelfer für Paraguay
Begleitet mit seinem Team vor Ort in Asunción deutschsprachige Einwanderer auf dem Weg zu Residenz, Cedula und Firmengründung in Paraguay.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Gesetze, Preise und Fristen können sich ändern, einzelne Angaben daher inzwischen überholt sein. Für Ihren Fall bitte den aktuellen Stand prüfen oder uns direkt fragen.






