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Paraguay und die USA vertiefen ihre Partnerschaft: neue Abkommen unterzeichnet
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Paraguay und die USA vertiefen ihre Partnerschaft: neue Abkommen unterzeichnet

Nach einem Telefonat zwischen Präsident Peña und US-Außenminister Rubio unterzeichnete Paraguay in Washington neue Abkommen, darunter zur zivilen Nuklearkooperation. Rubio spricht von historischem Wachstum der Beziehungen, ein weiteres Stabilitätssignal für den Standort.

Yannick SchrothYannick Schroth
4 Min. Lesezeit

Paraguay rückt außenpolitisch enger an die USA. Präsident Santiago Peña und US-Außenminister Marco Rubio sprachen Anfang dieser Woche in einem rund halbstündigen Telefonat über die bilateralen Beziehungen, kurz darauf unterzeichneten paraguayische Regierungsvertreter in Washington mehrere Abkommen. Für Auswanderer und Investoren, die den Standort prüfen, ist die zunehmend feste internationale Einbindung des Landes ein weiteres Stabilitätssignal.

Was besprochen und unterzeichnet wurde

Im Gespräch zwischen Peña und Rubio ging es um die bilateralen Beziehungen, um Sicherheits- und Verteidigungskooperation sowie um wirtschaftliche Entwicklung. Peña bezeichnete das Telefonat als wirklich außergewöhnlich. Im Anschluss reisten Vizepräsident Pedro Alliana und Außenminister Rubén Ramírez nach Washington und unterzeichneten unter anderem ein sogenanntes 123-Abkommen, eine Absichtserklärung zur zivilen, also ausdrücklich friedlichen Nuklearkooperation unter Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) und ohne militärische Nutzung. Dazu kommt ein bereits zuvor vereinbartes Truppenstatut (SOFA), das US-Militärpersonal Immunität einräumt.

Historisches Wachstum der Beziehungen

Rubio erklärte, die bilateralen Beziehungen hätten in den vergangenen anderthalb Jahren ein historisches Wachstum erlebt. Beobachter sehen darin eine engere strategische Ausrichtung Paraguays an Washington. Ausdrücklich gewürdigt wurde auch Paraguays Unterstützung für einen demokratischen Übergang in Venezuela. Das passt ins Bild eines Landes, das international zunehmend als verlässlicher, wirtschaftsfreundlicher Partner auftritt.

Was das für Auswanderer und Unternehmer bedeutet

Ein diplomatisches Abkommen ändert für niemanden direkt die Steuerlast oder den Residenzprozess. Als Standortsignal ist die vertiefte Partnerschaft aber relevant: Ein Land mit stabilen internationalen Beziehungen und einem berechenbaren Investitionsklima ist attraktiver für alle, die eine Firmengründung in Paraguay erwägen oder Kapital verlagern. Warum Unternehmer den Standort wählen, fasst der Überblick für Unternehmer zusammen. Am steuerlichen Kern für Privatpersonen ändert sich nichts: Auslandseinkommen bleibt bei echter Steueransässigkeit über das Territorialprinzip unbesteuert, und wie sich die Wirtschaft insgesamt entwickelt, ordnet unser Ausblick zur Wirtschaft ein.

Hinweis: Dieser Artikel ist eine journalistische Einordnung und ersetzt keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Inhalte und Reichweite bilateraler Abkommen können sich weiterentwickeln.

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Porträt von Yannick Schroth, Gründer · Paraguay-Auswanderungsberater

Über den Autor

Yannick Schroth

Gründer · Paraguay-Auswanderungsberater

Lebt in Asunción und begleitet deutschsprachige Auswanderer auf dem Weg zu Residenz, Cedula und steueroptimierter Firmenstruktur in Paraguay.

Tags:WirtschaftAktuell

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